Verfahren

Habilitationsschrift

Zur Förderung des wissenschaflichen Nachwuchses gibt die Fakultät Gelegenheit, die Fähigkeit zur selbständigen Forschung und Lehre durch eine Habilitationsschrift und ein wissenschaftliches Kolloquium nachzuweisen. Voraussetzung für die Habilitation ist der Doktorgrad der Agrarwissenschaften, der Ökotrophologie oder eine gleichwertige Qualifikation. Die Habilitationsschrift soll aufgrund eigener Untersuchungen des Bewerbers/der Bewerberin neue wissenschaftliche Erkenntnisse bringen.

Habilitationsausschuß

Für die Beurteilung der Habilitationsschrift bestellt der vom Fakultätskonvent gewählte Habilitationsausschuß unter den Vorsitz der Dekanin/des Dekans mindestens vier Professoren/Professorinnen als Gutachter. Aufgrund der vorliegenden Gutachten empfiehlt der Habilitationsausschuß dem Fakultätskonvent die Annahme oder Ablehnung der Habilitationsschrift.

Kolloquium

Das Kolloquium folgt nach Annahme der Schrift. Es besteht aus einem wissenschaftlichen Vortrag mit anschließender Aussprache, die sich auf das gesamte Fach erstreckt, für das die Habilitation beantragt wird. Mit dem Probevortrag soll der Bewerber/ die Bewerberin nachweisen, daß er/sie in der Lage ist, einen wissenschaftlichen Sachverhalt seines/ihres Faches in knapper Form darzustellen und zu vertreten. Der Vortrag soll nicht aus dem Gebiet der Habilitationsschrift stammen. Wird die mündliche Habilitationsleistung vom Habilitationsausschuß angenommen, so ist das Habilitationsverfahren erfolgreich beendet.

Lehrbefähigung

In der Habilitationsurkunde wird dem Bewerber/der Bewerberin die Lehrbefähigung für das Fach bescheinigt, in dem die Habilitation erfolgte, und das Recht verliehen, dem von ihm/ihr geführten Doktorgrad den Zusatz 'habilitatus' ('habil.') anzufügen. Auf Antrag erteilt der Senat der Universität die Lehrbefugnis (Venia legendi) mit dem Recht zur Führung der akademischen Bezeichnung 'Privatdozent' oder 'Privatdozentin' (Priv.- Doz.).

Hinweis der Universitätsbibliothek zur Abgabe der gedruckten Exemplare:  „Aus Archivierungsgründen müssen die 4 gedruckten Exemplare auf alterungsbeständigem, holz- und säurefreiem Papier ausgedruckt und dauerhaft haltbar gebunden sein (keine Spiralheftung, keine Heftklammern, keine Metallschienen oder nur Foliendeckel). Es ist eine Broschur (Kartondeckel mit Klebebindung) ausreichend.“