Forschung

Profilbildung und Selbstverständnis der Fakultät:  

Die in den Sustainable Development Goals (SDGs) zusammengefassten Ziele einer nachhaltigen Entwicklung und die zur Zielerreichung notwendigen Lösungen fundamentaler gesellschaftlicher Entwicklungsprobleme sind in vielen Bereichen eng mit der Produktion und dem Konsum landwirtschaftlicher Güter verbunden. Als Lebenswissenschaft können und müssen die Agrar- und Ernährungswissenschaften daher einen essentiellen Beitrag zur Lösung dieser Probleme beitragen. Dies gelingt der Forschung an der AEF insbesondere durch ihre sich fortentwickelnde innovative methodische sowie interdisziplinäre und transdisziplinäre Ausrichtung. Durch die thematische Ausrichtung neuer Professuren u.a. in den Bereichen der Mikrobiomforschung, Metabolomik und Nutriinformatik als eine zentrale Komponente in den Lebenswissenschaften hat die AEF bereits darauf reagiert.

Die hierüber gelungene thematische Verschränkung der vier Fachrichtungen Pflanze, Tier, Agrar- und Ernährungsökonomie sowie Umweltwissenschaften bis hinein in die Ernährungswissenschaften und die Einbeziehung der verschiedenen gesellschaftlichen Stakeholder in die Formulierung relevanter Forschungsfragen, die Ergebniskommunikation und die Erarbeitung von Lösungsvorschlägen soll weiter vertieft werden.

Als zentral wird hierbei der interaktive Dialog mit der Industrie, den Stakeholdern und den Bürger*innen gesehen. Dabei zeichnet sich die Einbeziehung der Informatik als ein Megatrend der zukünftigen transdisziplinären Forschung auch in den Agrar- und Ernährungswissenschaften ab. Einerseits folgt dies aus der zunehmenden Bedeutung der Digitalisierung innerhalb der Land- und Ernährungswirtschaft, aber auch innerhalb der Wissenschaft und Universitäten selbst. Die zunehmende Bedeutung von big data, Computational Analytics und Modeling sowie die IT-gestützte Kommunikation wie z.B. IT-Tools in der Stakeholder- und Kunden-Kommunikation, Applikationen (Apps) in der Therapie, digitale Steuerungstools innerhalb der Agribusiness-Wertschöpfungskette, in der administrativen Umsetzung von agrarpolitischen Entscheidungen wie auch in der politischen Entscheidungsfindung stellen Entwicklungen dar, die schon in vollem Gange sind und sich exponentiell fortentwickeln werden. Dies zu erkennen und frühzeitig durch Entwicklung innovativer Professuren umzusetzen ist entscheidend dafür, dass die Agrar- und Ernährungswissenschaften ihren Beitrag zur Lösung der fundamentalen gesellschaftlichen Entwicklungsprobleme leisten können.

Dabei wird die Zukunftsfähigkeit neu zu entwickelnder agrar- und ernährungswirtschaftlicher Managementsysteme aus der Erweiterung eines häufig verfolgten unilateralen Ansatzes der Ertrags- bzw. Konsummaximierung um die ökosystemorientierte Komponente des Ressourcen- und Klimaschutzes erwachsen. Eine solche methodische und thematische Weiterentwicklung der Forschung, spiegelt sich in einer korrespondierenden Weiterentwicklung der Lehre an der AEF wider. Hier wird neben der innovativen Vermittlung neuer methodischer Ansätze im bisherigen Studium insbesondere die Konzeption und Implementierung neuer internationaler Masterprogramme im Schnittstellenbereich der Informatik und den Agrar- und Ernährungswissenschaften anvisiert. 

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